Volkswagen plant einen neuen Standort in Deutschland, um dem riesigen Tesla-Werk entgegenzuwirken
FRANKFURT (Reuters) – Volkswagen (VOWG_p.DE) sagte am Dienstag, es plane den Bau eines neuen, hochmodernen Automobilwerks in der Nähe seines Hauptsitzes in Wolfsburg, Deutschland, in der Hoffnung, sein Spiel mit der Eröffnung seines riesigen Tesla zu verbessern (TSLA.O) Werk bei Berlin.
Das Werk, das in den kommenden Wochen noch der Zustimmung des Volkswagen-Aufsichtsrats bedarf, ist Teil des Trinity-Projekts des Konzerns, im Rahmen dessen der Autobauer ab 2026 in Wolfsburg eine bahnbrechende Elektro-Limousine bauen will.
Volkswagen, das keine Kostenschätzung für das Werk vorlegte, gab an, für das Trinity-Modell eine Produktionszeit von 10 Stunden pro Fahrzeug zu produzieren, ähnlich wie Tesla für die Montage des Model 3 am geplanten Standort in Grünheide benötigen wird .
Ein komplett neues Werk ist eine Alternative zur Anpassung des bestehenden Wolfsburger Werks an ein Trinity-Modell, das laut Volkswagen die Möglichkeiten drastischer Änderungen im Herstellungsprozess einschränkt.
„Deshalb wollen wir die neuen Felder bauen: effizient und ohne Einschränkungen durch bestehende Strukturen“, sagte Volkswagen-Chef Ralf Brandsteiter in einer Mitteilung.
„So gewinnen wir Zeit und Raum, um das Stammwerk sukzessive tiefgreifend zu modernisieren und auch dort die Produktion auf ein neues Niveau zu heben.“
Das Trinity-Modell von Volkswagen zielt auf eine unabhängige Stufe 4 ab, bei der das Auto alle Aspekte des Fahrens unter den meisten Bedingungen ohne menschliches Eingreifen bewältigen kann.
Volkswagen-Chef Herbert Dies hat Wolfsburg mit dem deutschen Tesla-Standort verglichen, der voraussichtlich Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres eröffnet werden soll, und argumentiert, dass Volkswagens Flaggschiff-Standort in Bezug auf Effizienz und Geschwindigkeit weit zurückliegt.
Dies trug zur Eskalation des Konflikts zwischen Dess und den Arbeitnehmervertretern bei, die dem Vorstandsvorsitzenden vorwarfen, Angst zu verbreiten, indem er vor tiefgreifenden Stellenstreichungen warnte, die eine Verlagerung hin zu einer schnelleren und schlankeren Produktion mit sich bringen könnte.
Dies sagte am Dienstag zuvor, dass es keine Pläne für Massenentlassungen gebe. Weiterlesen
Christoph Stitz berichtet; Redaktion von Bernadette Böhm und Mark Heinrich
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